Internet Profit

Neue Strategie: Rocket investierte 2017 schon in mehr als 100 Startups

Als Oliver Samwer Rocket an die Börse brachte, war seine Vision eine Startup-Schmiede, die erfolgsversprechende Onlinekonzepte kopiert. Nach anfänglicher Euphorie kamen schnell Zweifel auf, ob dieses Konzept an der Börse Bestand hat. 2014 erreichte die Rocket-Aktie einen Höchstwert von fast 60 Euro, doch seitdem geht es bergab. In den letzten Monaten kletterte sie nicht mehr über die 20-Euro-Marke. Daran konnte bisher nicht einmal das vor Kurzem gestartete Rückkaufprogramm der eigenen Aktien etwas ändern.

So liegt es nahe, dass in der Führungsetage von Rocket ein Umdenken stattfindet. Getrieben durch den Druck der Aktionäre sucht Oliver Samwer neue Wege: Das Unternehmen wandelt sich vom Inkubator zum Wagniskapitalgeber. Wie stark dieser Wandel ist, wird jetzt noch einmal deutlich: Bereits im vergangenen Jahr wurde der Rocket Internet Capital Partners Fund (RICP) aufgelegt, der seit Januar dieses Jahres rund eine Milliarde Dollar verwaltet. Laut der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital haben dieser Fonds und Rockets Vehikel Global Founders Capital allein 2017 schon in über 100 Unternehmen investiert, zum Beispiel in die Parkplatz-App Spot Hero aus Chicago oder das Münchner HR-Startup Personio. Rocket Internet kommentiert dies auf Nachfrage nicht offiziell.

Während das Geld aus den Fonds sowohl thematisch als auch geographisch weit gestreut wird, hat Rocket sein Portfolio selbst gegründeter Startups zuletzt reduziert. So wurden der Lieferservice Foodpanda und der Ferienunterkunftsvermittler Wimdu verkauft. Andere Randgeschäfte, wie der Online-Lebensmittelbereich mit Caterwings, einem Marktplatz für Caterer, und dem Lieferdienst Eatfirst, wurden unter einer Holding zusammengefasst – offenbar um die Kosten klein zu halten, wie die Wirtschaftswoche berichtete.

Offiziell aufgeben will Rocket das Inkubator-Geschäft nicht.

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Fachkräftemangel | Wie Start-ups trotz IT-Fachkräftemangel Mitarbeiter gewinnen

Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte ist heiß umkämpft. Um sich zu behaupten, haben Start-ups innovative Recruiting-Strategien entwickelt. Damit machen sie den Altgedienten mit ihrer oft verstaubten HR-Strategie mächtig Konkurrenz.

Viele deutsche Start-ups stehen vor dem Problem, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Mehr als die Hälfte der Jungunternehmen (53 Prozent) konnte bereits einmal eine Stelle nicht besetzen, weil kein qualifizierter Bewerber gefunden wurde. Vor allem IT-Fachkräfte sind ein rares Gut: Zwei von drei Gründern (65 Prozent) geben an, dass es besonders schwierig sei, qualifizierte Entwickler, Programmierer oder Big-Data-Spezialisten zu finden.

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Wien bekommt eigenen „Facebook Developer Circle“, um Entwickler-Community auszubauen

Facebook hat Wien als eine der ersten Städte Europas für einen eigenen „Developer Circle“ auserkoren. Dabei handelt es sich um vom US-Unternehmen unterstützte Events, bei denen Entwickler in den Städten regelmäßig zusammenkommen, um gemeinsam an neuen Technologien zu arbeiten, voneinander zu lernen und neue Developer in die Gemeinschaft zu holen. Gerüchten zufolge sollen auch in Berlin und Paris Developer Circles etabliert werden.

In Wien wurde die Entwicklerin Natalie Korotaeva, die aktuell bei der Wiener Internet-Firma craftworks als User Experience Engineer arbeitet, als Developer Circle Lead ausgewählt. Ihre Aufgabe ist es nun, alle vier bis sechs Wochen eine Veranstaltung zu organisieren – die erste soll im Rahmen der ChatBot Conf Anfang Oktober stattfinden.

„Wien wurde wegen der Chatbot-Community und den vielen IT-Startups ausgewählt“, sagt Korotaeva.“Unterstützung bei den Events bekommt sie von Barbara Ondrisek (Chatbot Agency). Das Wiener Startup oratio, das sich auf Chatbot-Software spezialisiert hat, promotet das erste Event, das im Rahmen der Chatbot Conf stattfindet.

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Exklusiv: Vorwerk investiert in Thermondo – zwei Gründer gehen

Bekannte Investoren steigen bei dem Berliner Heizungsbauer Thermondo ein: Der Beteiligungsarm des Thermomix-Herstellers Vorwerk und der niederländische Energieversorger Eneco beteiligen sich an dem 2012 gegründeten Startup. Sie übernehmen je 6,5 Prozent an dem Unternehmen. Das bestätigt Thermondo-Gründer Philipp Pausder gegenüber Gründerszene. Die Höhe des Investments kommentiert er nicht. Bisher flossen mehr als 30 Millionen Euro Risikokapital in Thermondo.

Die neuen Gesellschafter sollen einen strategischen Vorteil bringen: „Vorwerk kann Verkauf wie kein Zweiter“, so Pausder. Das Wissen im direkten Vertrieb beim Kunden sei besonders interessant. Eneco, so der Thermondo-Gründer weiter, sei ein moderner Energieversorger, der bereits mehr als 300.000 smarte Thermostate installiert habe.

Neben den Strategen haben sich an der aktuellen Kapitalerhöhung die Altgesellschafter Holtzbrinck Ventures sowie die Investitionsbank Berlin (IBB) beteiligt. Rocket Internet, das über zwei Fonds etwa 11 Prozent der Anteile kontrolliert, investiert nicht erneut. Der Energieriese E.On, dem rund 19 Prozent an Thermondo gehören, zieht ebenfalls nicht mit.

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Internet der Dinge: Irisches Start-up Wia erhält 750.000 Euro

Die Seed-Finanzierung für den Anbieter einer Cloud-Plattform, mit der Entwickler Geräte mit Sensoren ins IoT einbinden können, stammt zum Großteil von dem auf IoT-, VR-, AR- und FinTech-Start-ups spezialisierten Investor Suir Valley Ventures.

Das 2015 gegründete irische Start Wia darf sich über eine Seed-Finanzierung in Höhe von 750.000 Euro freuen, die laut dem Firmenblog zum Großteil von Suir Valley Ventures stammen, einem in London und Dublin ansässigen Investor, der auf die Finanzierung von Start-ups im Umfeld von IoT (Internet of Things), Virtual Reality und Augmented Reality sowie FinTech spezialisiert ist. Wia bietet eine Cloud-Plattform, mit der Entwickler beliebige mit Sensoren ausgestattete Geräte ins Internet der Dinge einbinden können.

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Schwarmintelligenz – Basler Start-Up entwickelt eine neue Such-App

Wer heute etwas in Erfahrung bringen möchte, der muss nicht mehr in eine Bibliothek, der «googelt» einfach auf seinem Smartphone. Die US-Suchmaschine ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, birgt allerdings auch Risiken. Denn mit jeder Frage, die wir Google stellen, geben wir Informationen über uns preis. Was mit diesen Daten geschieht, weiss die Öffentlichkeit nicht.

Ein Basler Start-Up will der Sammelwut der grossen Suchmaschinen nun entgegenwirken. Jonas Schwarz, Christoph Wirz und Fabian Schumacher bringen eine eigene Such-App auf den Markt. Diese verspricht zwei Dinge, welche die grossen Suchmaschinen nicht bieten können: Anonymität und Antworten von echten Menschen anstelle von Algorithmen. Ihre App haben die Jungunternehmer «mAsk» getauft, eine Mischung aus den englischen Wörtern «mask» und «ask», maskiertes Fragen.

Das Prinzip ist einfach erklärt: Ein neuer Nutzer gibt zunächst mindestens drei Gebiete an, in welchen er oder sie sich gut auskennt. Anschliessend kann man jede erdenkliche Frage in die Runde stellen. Diese wird denjenigen Nutzern zugestellt, die sich auf dem entsprechenden Gebiet als Experten ausgewiesen haben.

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Axas digitale Gesundheitsvorsorge: Warum ein Konzern ein Startup gründet

Der Versicherungskonzern Axa Winterthur lanciert auf einer selbstentwickelten IT-Plattform eine ganze Reihe von Produkten, die sich um das Thema Gesundheitsvorsorge drehen. Das Ziel besteht darin, mit einer einfach verständlichen digitalen Lösung neue Kunden anzulocken. Konzernchef Antimo Perretta erklärte an einer Medienorientierung in Zürich, man wolle bis ins Jahr 2020 etwa 100 000 Kunden gewinnen. Innerhalb von zehn Jahren werde bei den Krankenzusatzversicherungen ein Marktanteil von 5% angestrebt, was auf der heutigen Basis einem Prämienvolumen von 350 Mio. Fr. entspräche. Die Ausgangslage ist gut, denn der Versicherer ist der grösste private Unfall- und Taggeld-Versicherer der Schweiz.

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